Baustart für neuen Gemeindesaal und modernisiertes Gemeindeamt

Baustart für neuen Gemeindesaal und modernisiertes Gemeindeamt

Baustart für neuen Gemeindesaal und modernisiertes Gemeindeamt in Hinzenbach

Großprojekt für die Zukunft der Gemeinde hat begonnen – Eröffnung für erstes Quartal 2027 geplant

 

Jetzt geht es endlich los: Am 9. Februar fiel der offizielle Startschuss für den Umbau des Gemeindeamtes und den Zubau des neuen Gemeindesaals in Hinzenbach. Nach Abschluss der Planungen, der Bewilligung des Finanzierungsplans durch das Land Oberösterreich und der Durchführung aller Ausschreibungen sind nun die ausführenden Firmen am Zug, um das Projekt Realität werden zu lassen.


Der Bedarf an einem neuen Gemeindesaal besteht in Hinzenbach bereits seit vielen Jahren. Mit dem Bau der Umfahrung Eferding ging das einzige Gasthaus mit Veranstaltungssaal in der Gemeinde verloren – seither fehlt ein zentraler Ort für Feste, Kulturveranstaltungen, Vereinsaktivitäten und größere Zusammenkünfte. Dieser Verlust war der Ausgangspunkt für einen langen Entwicklungs- und Planungsprozess, der nun in die Umsetzung mündet.


Gleichzeitig ist auch die Modernisierung des Gemeindeamtes ein zentrales Anliegen. Die Gemeinde ist nicht nur Serviceeinrichtung für die Bevölkerung, sondern auch Dienstgeber für die Mitarbeiterinnen in der Verwaltung – viele davon in Teilzeit. Die derzeitigen Räumlichkeiten sind zu klein und entsprechen nicht mehr den heutigen Anforderungen: Für das Bürgerservice gibt es keine Möglichkeit für diskrete Gespräche über private Anliegen, und ruhiges, konzentriertes Arbeiten ist aufgrund der aktuellen Büroaufteilung nur eingeschränkt möglich.


Die künftig vorgesehene Aufteilung der Verwaltungsräumlichkeiten auf Erdgeschoss und Obergeschoss – wie sie auch vom Land Oberösterreich empfohlen wurde – bietet die Chance, diese Rahmenbedingungen deutlich zu verbessern. Das Gemeindeamt ist mittlerweile rund 30 Jahre alt. Mit dem Umbau werden daher nicht nur die Raumstrukturen modernisiert, sondern auch Heizung, Strom, Kühlung, Lüftung sowie die Veranstaltungstechnik auf den neuesten Stand der Technik gebracht.


Ein besonders wichtiger Aspekt des neuen Gemeindesaals ist zudem die Barrierefreiheit. Künftig steht den Vereinen und der Bevölkerung ein barrierefreies Angebot an Räumlichkeiten zur Verfügung, das allen Generationen und allen Menschen den Zugang zu Veranstaltungen ermöglicht. Gerade vor dem Hintergrund des Brandes im Gemeindeamt vor knapp zwei Jahren ist das Thema Sicherheit besonders präsent: Damals hatte die Gemeinde großes Glück, weil kurz zuvor noch Senioren im ersten Stock bei einer Feier zusammen gewesen waren – man mag sich kaum ausmalen, was hätte passieren können.


Auch der konkrete Bedarf aus dem Vereinsleben ist groß: Einige Vereine haben derzeit Probleme, ihre Veranstaltungen und Versammlungen abzuhalten, weil es keine Räumlichkeiten in entsprechender Größe gibt. Der neue Gemeindesaal wird künftig flexibel in verschiedenen Raumgrößen nutzbar sein, zusätzlich kann auch das Foyer für Veranstaltungen verwendet werden. Die bestehenden Kellerräumlichkeiten, die bisher schon von Vereinen genutzt werden konnten, stehen auch weiterhin zur Verfügung.

„Dass wir dieses Projekt jetzt starten können, ist ein wichtiger Meilenstein für unsere Gemeinde. Wir investieren damit gleichermaßen in gute Arbeitsbedingungen für unsere Mitarbeiterinnen, in ein modernes Bürgerservice und in einen neuen Mittelpunkt für Begegnung, Kultur und Gemeinschaft“, betont Bürgermeister Wolfgang Kreinecker.

Parallel zum Baubeginn arbeiten die zuständigen Gremien bereits an den Nutzungsvereinbarungen und an der Tarifordnung für die neuen und bestehenden Räumlichkeiten. Der Kultur- und Sportausschuss bringt sich unterstützend und sehr konstruktiv in diesen Prozess ein.


Die geplante Bauzeit beträgt rund ein Jahr. Wenn alles nach Plan verläuft, kann die Eröffnung des neuen Gemeindesaals sowie des modernisierten Gemeindeamtes im ersten Quartal 2027 gemeinsam mit der Bevölkerung gefeiert werden.


Mit dem Projekt setzt Hinzenbach ein starkes Zeichen für eine zukunftsorientierte Entwicklung: für mehr Sicherheit, Barrierefreiheit, zeitgemäße Verwaltungsstrukturen und neue Räume für das Gemeindeleben.

 

Am Foto von links nach rechts:

Polier Alfred Pötscher (Kapl Bau GmbH), Gemeinderätin Susanne Kreinecker (Obfrau des Kultur- und Sportausschusses), Amtsleiter Gerald Fuchsmayr, Vizebürgermeister Franz Achleitner (Obmann des Bauausschusses), Bürgermeister Wolfgang Kreinecker, Gemeindevorstand Eva Brandner


11.02.2026